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Der Klimaschutz ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Der Ausstoß von Treibhausgasen durch Haushalte, Verkehr und Industrie muss drastisch reduziert werden. Dazu leisten Produkte der Chemie einen entscheidenden Beitrag. Durch ihren Einsatz wird mehr als doppelt so viel CO_ eingespart, wie bei ihrer Produktion erzeugt wird. Für innovative Produkte braucht die Chemie kreative Köpfe. Die Förderung des Nachwuchses ist eine Investition in die Zukunft. Deshalb wurde die Schulpartnerschaft Chemie um drei Jahre verlängert – für einen spannenden Chemieunterricht. Ihre Redaktion.
Der naturwissenschaftliche Unterricht soll für die Schüler interessant sein und sie zum Mitmachen motivieren. Damit speziell das Fach Chemie die Jugend begeistert, unterstützt die chemische Industrie gerne Schulen beim Gestalten eines lebendigen Unterrichts mit interessanten Experimenten und Projekten. Dafür hält der Fonds der Chemischen Industrie in seinem Förderprogramm „Schulpartnerschaft Chemie“ entsprechende finanzielle Mittel bereit. Dieser Tage hat er das Programm um drei Jahre (2010 bis 2012) verlängert. Allein für 2010 stehen 2,2 Millionen Euro bereit. Seit dem Startschuss 2001 hat der Fonds für die Schulpartnerschaft Chemie schon über 17 Millionen Euro aufgewendet.
Zuschüsse, Stipendien, Wettbewerbe
Formulare zur Förderung können Sie hier downloaden.
Chemieprodukte helfen beim Klimaschutz und spielen weltweit eine Hauptrolle beim Vermeiden von Treibhausgasen. Über ihren gesamten Lebensweg sparen die Produkte der chemischen Industrie 2,6-mal so viele Emissionen ein, wie ihre Produktion verursacht. Dies ist das Ergebnis der Studie „Innovationen zur Senkung der Treibhausgase“, die der Weltchemieverband ICCA kürzlich vorgestellt hat. Das Fazit ist durchweg positiv: Einem Ausstoß von 3,3 Milliarden Tonnen CO2 - Äquivalenten durch die chemische Industrie stehen dank der Anwendung chemischer Produkte Einsparungen von bis zu 8,5 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalenten gegenüber. Bei dieser Einheit wird die Wirkung der verschiedenen Treibhausgase mit der von CO2 verglichen. Gemessen an den gesamten weltweiten Treibhausgas- Emissionen ist der Einspareffekt der Chemie beachtlich: 2005 wären die Gesamtemissionen ohne chemische Produkte um ein Zehntel höher gewesen. Ein klares Signal: Die angestrebten Klimaschutzziele lassen sich nur mit Chemieprodukten und -technologien erreichen. Für diese Studie hat die chemische Industrie als erste Branche weltweit ihre Treibhausgasemissionen und die Einspareffekte errechnen und prüfen lassen. Auf Basis veröffentlichter Daten und unabhängiger Forschungsarbeiten hat die Unternehmensberatung McKinsey die Chemieemissionen von 2005 erfasst und Modelle für die Zukunftsszenarien entwickelt. Das Öko-Institut Freiburg hat bestätigt, dass die Methoden wissenschaftlichen Standards entsprechen. Die Grundlage bilden über 100 Produkte aus allen Bereichen der Chemieindustrie, die bereits auf dem Markt sind. Die Autoren haben die Emissionen ermittelt, die bei der Rohstoffgewinnung, der Produktion und der Entsorgung entstehen. Dann haben sie gegengerechnet, wie viele Emissionen diese Produkte in den verschiedensten Anwendungen einsparen.
„Entdecke neue Welten“ – es lohnt sich Seit 2001 engagiert sich der Fonds der Chemischen Industrie bei „Jugend forscht“ als Preisstifter. Er stellt im Bundeswettbewerb die Geldpreise für die fünf besten Arbeiten im Fachgebiet Chemie bereit sowie je einen Sonderpreis für Biotechnologie und für eine Arbeit mit besonderer Bedeutung für nachhaltige Entwicklung in der chemischen Industrie.
Zehn Prozent aller Rohstoffe stammen schon heute vom Acker Gummireifen, Seifen, Waschpulver, Papier – diese wenigen Beispiele zeigen, wie sich nachwachsende Rohstoffe für die Herstellung von Alltagsprodukten nutzen lassen. Die chemische Industrie setzt für die Herstellung ihrer Produkte seit langem nachwachsende Rohstoffe ein, wie Kokos, Palmöl und Zuckerrohr. 10 Prozent der Rohstoffe stammen heute „vom Acker“.
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