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Merkblatt zur Vergabe von Lehramtsanwärter-/Referendar-Förderung zur Erstellung der schriftlichen Pädagogischen Arbeit im Chemiebereich

Stand: März 2010

Den Fragebogen zur Vergabe von Lehramtsanwärter-/Referendar-Förderung können Sie als Word- oder pdf-Datei auf Ihren PC laden. Dazu verwenden Sie den rechts oben stehenden Download-Button.

 

Angebot

Der Fonds der Chemischen Industrie fördert angehende Chemielehrer in der zweiten Ausbildungsphase. Die Anfertigung der schriftlichen Pädagogischen Arbeit im Bereich Chemie wird mit einer pauschalen Zuwendung in Höhe von € 200,00 unterstützt. Dafür können und sollen die Seminare Anschaffungen machen, die sowohl für die geplante Pädagogische Arbeit, aber auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit weiter verwendbar sind, wie etwa Geräte, Literatur, Ergänzungen im Multimedia-Bereich oder auch Chemikalien.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass der reguläre Chemie-Etat durch die Zuwendung des Fonds nicht gekürzt wird.

Besonders herausragende Arbeiten können eine weitere Förderung erhalten, wenn eine solche Arbeit vom Verfasser öffentlich vorgestellt wird. Eine Präsentation der Arbeit im Rahmen des Studienseminars vor Lehrern der Region oder eine überregionale Präsentation z. B. auf einer Fachtagung unterstützt der Fonds dabei mit bis zu € 500,00. Die Präsentation sollte möglichst ortsnah stattfinden. Die Zuwendung ist für Material, Reisekosten etc. vorgesehen. Der Fonds erhält eine Kurzfassung der Arbeit (3 bis 5 Seiten) im pdf-Format und darf diese auf der Fonds-Homepage als "Best-Practice-Beispiel" präsentieren.

Die Förderung wird über die Studienseminare abgewickelt.

 

Anträge

Anträge auf Lehramtsanwärter-/Referendarförderung werden vom Studien-seminar vollständig ausgefüllt, mit Stempel versehen und beim Fonds eingereicht. Sie sollten nicht für jeden Lehramtsanwärter/Referendar einzeln gestellt, sondern für alle Lehramtsanwärter/Referendare eines Kurses bzw. Jahrgangs zusammengefasst abgegeben werden. Der Antrag soll in der Regel nicht später als mit Beginn der Arbeit gestellt werden. Der Fonds nimmt Anträge jederzeit entgegen. Die Zuweisung der Fördermittel wird etwa vier Wochen in Anspruch nehmen.

 

 

Für die Förderung der Präsentation einer herausragenden Arbeit stellt der Chemie-Fachleiter einen Antrag aus dem hervorgeht, warum diese Arbeit als herausragend und zur Präsentation geeignet angesehen wird und schickt diesen nebst eines Exemplars der Arbeit an Dr. Sabine Bertram, Fonds der Chemischen Industrie, Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt.

Der Fonds der Chemischen Industrie legt Wert darauf, dass für die Förderung eingereichte Zweite Staatsexamensarbeiten den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis in vollem Umfang entsprechen. Hierzu gehört insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur bzw. die Sichtung derselben
vor der Abfassung einer Arbeit. Es wird erwartet, dass Arbeiten mit experimentellem Schwerpunkt die einschlägige fachdidaktische Literatur in Zeitschriften und Monographien berücksichtigen und Autoren, die Schulversuche erstmals publiziert haben, mit der Originalarbeit zitiert werden. Als Grundlage der Zeitschriftenliteratur sind die gängigen fachdidaktischen Publikationsorgane (z. B. NiU Chemie, PRAXIS Chemie, MNU, CHEMkon) zu sichten. Sinngemäß gilt Gleiches selbstverständlich auch für unterrichtsmethodische und theoretische didaktische Grundlagen.

 

 

FONDS DER CHEMISCHEN INDUSTRIE

IM VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e. V.

 

 

Dr. A. Kreimeyer

Dr. G. Romanowski

Vorsitzender des Kuratoriums

Geschäftsführer

 


 
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